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Wie ist meine IP-Adresse?

Ihre öffentliche IPv4- oder IPv6-Adresse, wie das Internet sie sieht, mit Ihrem Provider, seiner Netznummer und einem ungefähren Standort.

Was Ihre IP-Adresse verrät

Jedes Gerät, das mit dem Internet spricht, tut es über eine IP-Adresse. Die hier angezeigte ist Ihre öffentliche Adresse: die, die Websites, Spieleserver und Mailserver sehen, wenn Sie sich verbinden. Zu Hause gehört sie meist Ihrem Router und wird von allen Geräten im WLAN geteilt; im Mobilfunknetz gehört sie zur Technik Ihres Netzbetreibers. Eine IPv4-Adresse besteht aus vier Zahlen wie 203.0.113.42; eine IPv6-Adresse ist länger und wird in hexadezimalen Gruppen mit Doppelpunkten geschrieben. Hat Ihr Anschluss beides, sehen Sie die Version, die Ihr Browser für die Verbindung zu uns genutzt hat.

Provider und AS-Nummer zeigen, in welches Netz Ihr Datenverkehr zuerst gelangt: Ihr Internetanbieter, ein Mobilfunkbetreiber, ein Unternehmen oder ein VPN-Dienst. Der Reverse-DNS-Name, falls vorhanden, ist die Bezeichnung, die Ihr Provider der Adresse gibt; oft enthält er ein Ortskürzel oder die Art des Anschlusses. Der Standort stammt aus einer Datenbank, die Adressblöcke Orten zuordnet: Lesen Sie ihn als Region der Technik Ihres Providers, nicht als Ihre Position.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6?
IPv4-Adressen sind 32 Bit lang, das ergibt rund 4,3 Milliarden Adressen, weit weniger, als heute Geräte im Einsatz sind. IPv6 nutzt 128-Bit-Adressen, genug für eine eigene Adresse pro Gerät. Viele Provider vergeben inzwischen beides: Ihr Browser bevorzugt dann IPv6, wenn die Website es anbietet, und diese Seite zeigt die genutzte Version. Websites funktionieren mit beiden gleich.
Warum zeigt der Standort eine andere Stadt?
Eine IP-Adresse ist an keinen Ort gebunden. Geolokalisierungsdatenbanken lernen, wo Adressblöcke genutzt werden, und viele Provider führen alle Kunden einer Region über wenige zentrale Standorte, daher ist die angezeigte Stadt oft die nächste Großstadt oder ein Knoten Ihres Providers. Mobilfunknetze und VPNs verschieben sie noch weiter. Keine Datenbank sieht Ihre Straße, auch wir nicht.
Warum funktioniert meine Portweiterleitung nicht, obwohl sie im Router eingerichtet ist?
Ihr Provider nutzt vielleicht CGNAT (Carrier-Grade NAT): eine öffentliche Adresse für viele Kunden, Ihr Router dahinter mit einer privaten. Vergleichen Sie die Adresse auf dieser Seite mit der WAN-Adresse in den Router-Einstellungen: Weichen sie ab oder zeigt der Router eine Adresse zwischen 100.64 und 100.127, erreichen eingehende Verbindungen Sie nie. Bei DS-Lite-Anschlüssen ist genau das der Fall. Bitten Sie Ihren Provider um eine öffentliche IPv4-Adresse, oder nutzen Sie IPv6, falls Ihr Anschluss es hat.
Ändert ein VPN meine IP-Adresse, und was zeigt der Traceroute zu meiner IP?
Ja: Mit aktivem VPN sehen Websites die Adresse des VPN-Servers, diese Seite ebenso, ein schneller Test, ob es funktioniert. Der Traceroute von unseren Servern endet dann am VPN-Server, nicht bei Ihnen zu Hause. Ohne VPN zeigt er den Weg von unserem Rechenzentrum bis ins Netz Ihres Providers, die Übergänge zwischen Netzen und wo die Latenz steigt; der letzte Hop, Ihr Router, antwortet oft nicht.

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Weiterführend

Netzwerk-Glossar: CGNAT, ASN, Reverse DNS

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