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Port-Prüfung

Testen Sie, ob ein TCP-Port auf einem beliebigen Host geöffnet ist. Prüfen Sie einzelne Ports oder scannen Sie die gängigsten.

Über Portprüfungen

Eine Portprüfung öffnet eine TCP-Verbindung zu einem bestimmten Port und meldet, ob sie zustande kommt. Wo Ping sagt, dass eine Maschine antwortet, sagt dies, dass ein bestimmter Dienst lauscht und erreichbar ist: Genau der Unterschied, der zählt, wenn Datenbank oder API nicht erreichbar sind, der Host aber pingt.

Drei Ergebnisse sollte man unterscheiden. Ein offener Port hat den Handshake abgeschlossen: Der Dienst läuft und ist von außen erreichbar. Eine abgelehnte Verbindung heißt, dass etwas geantwortet hat, aber nichts lauscht: meist ist der Dienst gestoppt. Eine Zeitüberschreitung heißt, dass gar nichts geantwortet hat, was fast immer auf eine Firewall hindeutet, die den Verkehr stillschweigend verwirft.

Häufige Fragen

Der Port ist lokal offen, von hier geschlossen. Warum?
Eine Firewall, eine Security Group, oder der Dienst lauscht auf 127.0.0.1 statt 0.0.0.0. Alle drei sehen von innen identisch aus und von außen völlig verschieden.
Abgelehnt oder Zeitüberschreitung: was ist schlimmer?
Abgelehnt ist meist einfacher: Das Paket erreichte den Host, nur lauschte nichts. Eine Zeitüberschreitung heißt, das Paket verschwand, dann sind Dienst und gesamte Filterkette zu prüfen.
Kann ich einen Port in meinem Heimnetz prüfen?
Nur wenn er aus dem öffentlichen Internet erreichbar ist. Private und Loopback-Adressen werden bewusst abgelehnt: interne Bereiche von einem öffentlichen Dienst aus zu scannen ist ein Sicherheitsrisiko, kein Feature.
Bedeutet ein offener Port, dass ich exponiert bin?
Er bedeutet, dass der Dienst erreichbar ist. Ob das ein Problem ist, hängt davon ab, was lauscht und wie es authentifiziert. Eine Datenbank oder ein Admin-Port offen für die Welt gehört heute geschlossen.

Verwandte Werkzeuge

Weiterführend

Netzwerk-Glossar: ICMP, MSS

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